Mitten in Europa

»Mitten in Europa: Identität(en) im Dreiländereck Deutschland – Polen – Tschechien«
Die Wochenendtagung befasst sich mit der Konstruktion von Identität(en) im Grenzraum Tschechiens, Polens und Deutschlands. Wie sehen wir uns selbst, wie sehen uns andere? Was verbindet uns mitten in Europa, was trennt uns?
Dazu begeben wir uns nach einleitenden Überlegungen zu Identitäten in Grenzräumen auf Spurensuche: welche Rolle spielen Religionen, kollektive Erinnerungen und Sprachen? Wie beeinflussen sozialistisches Erbe und postsozialistische Transformation Identitäten? Wie prägen Stereotype und Klischees unser Denken und unseren Umgang miteinander?
Schließlich nehmen wir das Spannungsfeld von gesellschaftlichem Wandel und Identitäten in den Blick. Wie wirken sich Städtewandel, wirtschaftlicher Wandel und neue Geschlechterrollen auf Identitäten aus? Spiegeln neue Parteienlandschaften und der Erfolg von Populismen den Wandel von Identitäten wider? Welche Auswirkungen haben neue globale Herausforderungen auf Identitäten?
Im Rahmen der Tagung kommen Referierende und Teilnehmende aus den drei Ländern zusammen, um miteinander Identitäten zu analysieren, kritisch zu diskutieren und zu hinterfragen – und nicht zuletzt, um einander besser kennen und verstehen zu lernen.
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