Oldenburg Marathon 2018

EWE steigt als Sponsor ein
Oldenburg-Marathon startet 2018 in Bad Zwischenahn
(von Mathias Freese - NWZ)

Oldenburg - Oldenburg-Marathon goes Ammerland: Die größte Lauf-Veranstaltung des Nordwestens nimmt im kommenden Jahr die Marathon-Strecke wieder ins Programm und geht damit ganz neue Wege. Mit Unterstützung des neuen Sponsors EWE wollen die Organisatoren aus dem Marathon, der von 2010 bis 2016 auf einem zweimal zu durchlaufenden Stadtkurs ausgetragen worden war, einen landschaftlich attraktiveren Lauf machen.

Von Rostrup Richtung Petersfehn und Wildenloh

Gestartet werden soll die 42,195 Kilometer lange Strecke im kommenden Jahr in Rostrup am Zwischenahner Meer. Von dort geht es zunächst in Richtung Petersfehn und Wildenloh durch das Ammerland und dann in Richtung Oldenburg. Dort wird der 10 Kilometer lange Stadtkurs, der in diesem Jahr erstmals beim 10-Kilometer-Citylauf und beim Halbmarathon gelaufen wurde, noch zweimal umrundet.

„Das wird eine sehr attraktive Strecke, wenn auch organisatorisch etwas schwierig“, sagte Dirk Spekker vom Oldenburger Marathonverein bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in den Räumen des neuen Sponsors. Es soll einen Bustransfer für die Marathon-Teilnehmer von Oldenburg aus zum Start in Bad Zwischenahn geben.

EWE unterstützt Marathon drei Jahre
„Wir freuen uns über diese Partnerschaft und hoffen, dass wir den Lauf fest im Marathonkalender etablieren können“, sagte Carsten Niederberger von der EWE, die den Marathon für drei Jahre unterstützen wird. Für den Energieversorger sei das neue Konzept und allen voran die „regionale Komponente“ ausschlaggebend für die Kooperation gewesen.

Die genauen Details der Wegeführung stehen noch nicht, die Gemeinde Bad Zwischenahn hat jedoch in Person des sportbegeisterten Bürgermeisters Dr. Arno Schilling Kooperationsbereitschaft zugesichert.

Unterwegs hoffen die Veranstalter auf gute Stimmung. Das war letztlich auch der Grund dafür, den Oldenburg-Marathon noch einmal neu zu denken. „Der Zuspruch zur Marathon-Strecke hat seit der Premiere 2008 nicht wesentlich zugenommen“, blickte Spekker auf die Anfänge zurück. 350 bis 500 Teilnehmer hatte sich der Marathonverein regelmäßig gewünscht – aber nicht erreicht.

Grund dafür war unter anderem die Streckenführung über zwei Runden, die vor allem bei der zweiten sehr einsam wurde. Liefen die Marathonis die erste Hälfte des Rennens noch gemeinsam mit dem großen Halbmarathonfeld (hier starten regelmäßig weit mehr als 1500 Sportler), waren sie in der zweiten Schleife – vor allem wenn es weit nach Donnerschwee und Wechloy aus der Innenstadt hinaus ging – ziemlich auf sich allein gestellt. „Ich hab’s am eigenen Leib erlebt“, meinte der Triathlet und Ausdauersportler Niederberger: „Die zweite Runde war hart.“

Da sich das Durchführen des Marathons auch wirtschaftlich nicht rechnete und enormen organisatorischen Aufwand bedeutete, zog der Verein in diesem Jahr die Reißleine und nahm „eine Denkpause“, wie Spekker es ausdrückte. Das Ergebnis ist die neue Streckenführung, die genau das abstellen soll: „Wir starten außerhalb und laufen auf eine bewegte Strecke zu – wenn auch die Halbmarathon-Läufer noch unterwegs sind.“

Der Marathon wird deshalb um 9 Uhr gestartet, der Startschuss zum Halbmarathon und zur Halbmarathon-Staffel erfolgt um 10.45 Uhr in der Gartenstraße. Bei den anderen Läufen bleibt alles wie in diesem Jahr: Die Kindermeile startet um 9.30 Uhr, der 10-Kilometer-Lauf um 10 Uhr und der 5-Kilometer-Lauf um 13 Uhr – alle ebenfalls in der Gartenstraße. Die Anmeldung startet im Januar.

Ab 2019 Starts in Wardenburg und Rastede?

Für die Jahre 2019 und 2020 haben Spekker und sein Team bereits die Idee, noch weiterzuziehen und den langen Lauf in Wardenburg und in Rastede zu starten. Dann heißt es: Oldenburg-Marathon goes Oldenburger Land. Oder besser: Runs Oldenburger Land.
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