Weiberheld?! Mit Tucholsky im Bett

Weiberheld?! Mit Tucholsky im Bett

Ein leidenschaftlicher Lebenslauf

Ist er Ehemann? Oder Freund? Vielleicht Liebhaber? Gar Macho? Kurt Tucholsky, das wohl größte Lästermaul der Weimarer Republik, wird aus der Perspektive der Frauen in Szene gesetzt. Viele davon hat er im Laufe seines Lebens in den Bann gezogen. Doch muss der Moment der Erfüllung auch für diesen Womanizer nur von kurzer Dauer gewesen sein: »In der Ehe pflegt gewöhnlich einer der Dumme zu sein. Nur wenn zwei Dumme heiraten – das kann mitunter gut gehen«, meinte er selbst.

Im Wechsel von Komik und Tragik und durch Musik an Akkordeon, Geige und Klavier nehmen Feist und Schönberg das Publikum mit auf eine Reise durch das Leben dieses großen Dichters und Womanizers und rücken seine wichtigsten Frauen ins Zentrum.

Mary Gerold, Tucholskys große Liebe und zweite Ehefrau, kommt zu Wort, wie auch seine Liebhaberinnen Else Weil, Lisa Matthias und andere. So entfaltet sich eine berührende, spannende und zuweilen auch komische Lebens- und Liebesgeschichte, die von seiner rastlosen Suche nach Erfüllung geprägt ist. Und am Ende fragt man sich – Weiberheld oder nicht?

Besetzung: Heike Feist, Jan Schönberg

Foto: Gerrit Wittenberg
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